Kategorie: Leiden einer Bulldogge
Gerade einmal zarte 3,5 Jahre bin ich alt. Quasi noch taufrisch, ein junger Hüpfer, in der Blüte meines Bullylebens. Ok ok. Mit meinen geschädigten Bandscheiben muss ich mich etwas bremsen, slow down is jetzt angesagt – wie meine Verwandtschaft, die englische Bulldogge sagen würde. Besser halte ich auch während des ersten Beschnuppers mit einer Grazie ganz gediegen die Schnauze.
Man mag es nicht glauben: Aber so langsam kehrt endlich wieder Alltag in mein Leben ein. Die Bandscheiben-OP ist fast sechs Wochen her. Und yeah! Meine beiden Hinterpfötchen sind jetzt auch endlich wieder meine. Die haben ich nämlich ganz schön lange nicht mehr richtig gespürt, nun sind sie wieder da. Willkommen, meine Freunde!
Genau eine Woche ist es nun her, als ich meine Augen wieder öffnete und die Bandscheiben-OP überstanden und ja, auch fast überlebt hatte. Noch bis Donnerstagmittag mussten wir nämlich um mein Leben bangen. Am Samstag holten mich Frauchen und Herrchen endlich aus der Tierklinik Duisburg Kaiserberg.
Da unser Madox sich leider immer noch in der Tierklinik befindet, ist es Zeit, dass ich als sein Frauchen an dieser Stelle zu Wort komme. Denn was sich in den letzten Tagen abgespielt hat, fühlt sich an wie ein nie enden wollender Alptraum. Madox ist gerade einmal dreieinhalb Jahre alt und musste schon so schlimme Strapazen mitmachen, die ihm sogar beinahe das Leben kosten sollten. Aber fangen wir am Anfang an…
Als ich heute morgen wach geworden bin, war mir ganz komisch. Irgendwie konnte ich mich gar nicht mehr richtig bewegen. Mein Rücken tat so weh, dass ich kaum laufen konnte. Jeder Schritt eine Qual, an Springen gar nicht erst zu denken. Was war nur los mit mir?
Bevor wir wieder zu den lustigen Seiten meines Bullylebens kommen, möchte ich erst meine Erfahrung mit der viel umsagten Gaumensegel-OP vollenden.
Dr. Pilarski und die Massenabfertigung.