Französische Bulldogge: Bandscheibenvorfall (Dackellähmung) erkennen! Erfahrungsbericht und Rat.


Da unser Madox sich leider immer noch in der Tierklinik befindet, ist es Zeit, dass ich als sein Frauchen an dieser Stelle zu Wort komme. Denn was sich in den letzten Tagen abgespielt hat, fühlt sich an wie ein nie enden wollender Albtraum. Madox ist gerade einmal dreieinhalb  Jahre alt und musste schon so schlimme Strapazen mitmachen, die ihm sogar beinahe das Leben kosten sollten. Aber fangen wir am Anfang an…

Wie Madox am Montag bereits geschrieben hat, ging es ihm am Morgen nicht gut. Er konnte nicht mehr richtig springen oder Treppen laufen, das Atmen fiel ihm durch die Anspannung sichtlich schwer. Also sind wir zur Tierärztin „unseres Vertrauens“. Die wies uns dann auf die Rasse-typischen Merkmale hin – als wenn man die nicht kennen würde -, wozu auch eine nicht hinreichend ausgebildete Wirbelsäule zähle. Solche Vorfälle seien „normal“ für die Rasse. Sie gab ihm eine Spritze und tat die Sache damit ab.

Als wir zuhause ankamen, bewegte sich Madox noch so, das war gegen 12 Uhr rum:

Dann ging es von Stunde zu Stunde rapide bergab. Natürlich, man macht sich Sorgen. Aber laut Tierärztin sei das ja „normal“ für die Rasse. Also wartet man weiter ab. Um ca. 19 Uhr konnte Madox seine Hinterläufe schon nicht mehr richtig koordinieren. Er schwankte, sein Hinterteil sackte ständig wieder ab, er kippte um und konnte kein Wasser mehr lassen. Ein Trauerspiel, das einem das Herz zerriss.

20140224_143613Ich habe mit Madox auf der Couch „geschlafen“. Um ca. 0 Uhr war seine Hinterhand komplett gelähmt. Er konnte seine Hinterläufe nur noch hinter sich herziehen. Dabei muss er Schmerzen gehabt haben, an die ich gar nicht zu denken wage.

Daraufhin habe ich weiter recherchiert und schnell wahrgenommen: Madox hat einen Bandscheibenvorfall – und zwar keinen einfachen. Um mir sicher zu sein, was ich nun machen soll, rief ich in der Tierarzt-Praxis Rüdiger Wolf unter der dort angegebenen Notrufnummer an. Die Ärztin war sehr nett und ehrlich. Sie meinte: „Sie können gerne vorbei kommen, aber nach den Symptomen her zu urteilen, wäre es besser, wenn Sie direkt in die Tierklinik Duisburg-Kaiserberg fahren, da sie dort auch ein CT machen können.“ Keine Geldmacherei, eine ehrliche Meinung. Vielen, vielen herzlichen Dank an der Stelle.

Also packten wir Madox gegen halb 2 Uhr nachts ein und fuhren mit ihm zur Tierklinik nach Duisburg Kaiserberg.

Was dann geschah, kommt mir vor, wie in einem Horrorfilm. Madox saß auf dem Behandlungstisch, die Augen voller Angst und Schmerzen. Er muss so sehr gelitten haben. Ich hielt ihn in den Armen. Dann musste die Ärztin testen, ob er noch Gefühl in den Beinen hat. Dazu kniff sie mit einer Zange zwischen seine Zehen. Das Problem: Madox ist eine Bulldogge und hat eine extrem hohe Schmerzgrenze. Keine Reaktion. Also musste sie auch in die Vorderpfoten kneifen, um zu schauen, ob er sich überhaupt regt. Keine Reaktion. Also musste sie fester, viel fester reinkneifen. Man konnte kaum hinschauen.

Jedenfalls hatte er noch Gefühl in den Pfoten, was sehr gut war. Sind die Nerven dann immerhin noch nicht voll abgestorben. Mir wurde schwarz vor Augen, als die Ärztin dann erklärte, er müsse direkt dableiben, würde am nächsten Tag operiert werden und müsse dann noch 5 weitere Tage stationär bleiben. Ob er wieder laufen kann, könne man ebenfalls nicht sagen. Madox war noch nie so lange getrennt von uns, und dann auch noch allein. Es war alles so unwahr, so traurig.

Wenn ich allerdings gewusst hätte, was Madox dann noch erwartete, wäre das wohl noch das kleinere Übel gewesen…

Diagnose: Schwerer Bandscheibenvorfall mit Blutungen

Nach dem CT stand die Diagnose fest: Madox hatte eine schweren Bandscheibenvorfall mit Blutungen, er muss sofort operiert werden. Das war um 9 Uhr morgens. Um 12 Uhr klingelte mein Telefon, ein schlechtes Zeichen: „Frau Dröge, es gibt Komplikationen mit Madox. Er kann nicht selbstständig atmen und droht zu ersticken. Wir müssen das Gaumensegel kürzen. Ist Ihnen das recht?“ Was eine Frage! Klar, war mir das recht: „Retten Sie meinen Hund, bitte! Egal wie!“ Madox wurde übrigens bereits im Alter von einem Jahr am Gaumensegel operiert. Es ist nachgewachsen.

Es folgte also eine zweite OP. Beide sind gut verlaufen. Allerdings musste Madox noch 24 Stunden im künstlichen Koma ruhen, er war also noch lange nicht außer Lebensgefahr. Erst am heutigen Donnerstag, um 13 Uhr kam dann die Erlösung: Er atmet wieder besser, es besteht nur noch ein sehr geringes Erstickungsrisiko.

Madox muss jetzt noch bis Montag in der Klink bleiben. Zum jetzigen Zeitpunkt steht noch nicht fest, ob er jemals wieder richtig laufen kann. Er soll aber vermutlich schon selbstständig Urin abgelassen haben, was durchaus positiv wäre. Die Ärzte können das aber nicht zu 100 Prozent sagen, es kann auch sein, dass das Urin unkontrolliert kam. Wir hoffen weiterhin das Beste. Er ist ein Kämpfer.

Zum Glück haben wir schnell reagiert. Es gibt nämlich fünf Grade bei einem solchen Bandscheibenvorfall. Madox hatte einen vierten Grades, wenn dieser rechtzeitig operiert wird und die Nerven nicht länger als 48 Stunden abgeklemmt sind, soll die Chance darauf, dass der Hund danach wieder laufen kann, gut sein. Beim fünften Gerad sei eine vollständige Genesung ausgeschlossen.

Mein Rat an alle Bulldoggen-Besitzer:

Da speziell französische Bulldoggen vorbelastet sind und ein Bandscheibenvorfall durchaus keine Seltenheit ist, auch wenn der Hund wie unser Madox so schlank und durchtrainiert ist, sollte man auf jeden Fall immer auf Nummer sicher gehen und sich nicht mit einer Spritze abwimmeln lassen. Besser einmal mehr röntgen oder ein CT machen lassen, als es soweit kommen zu lassen, wie bei Madox der Fall. Hätte die Tierärztin am Morgen direkt richtig gehandelt, hätte Madox auch noch mit Spritzen therapiert werden können und sich diese schrecklichen Höllen-Qualen erspart.

So können wir nur beten und hoffen, dass Madox bald wieder so fit sein wird:

Informationen zum Bandscheibenvorfall


Weiter schnüffeln? Hier lang ...

27 Responses

  1. Fussnegger sagt:

    Mein Bully konnte von jetzt auf nachher nicht mehr auf Hinterbeine stehen,im ging es auch immer schlechter,Tierklinik gab ihm zwei Spritzen fiebersenkende und Antibiotika.Wir kamen nicht mal ganz nach Hause,da atmete er nur noch kurz und verstarb 10 Minuten als wir zu Hause ankammen,es war der Horror und ist auch heute fast nicht zu fassen mit gerade mal 4Jahren

  2. Michelle F. sagt:

    Das nimmt mir leicht die Angst…Paul unsere 2,5 jährige Bulldogge wollte gestern nichts fressen. Nachts weckte er uns gegen halb 3 mit fiepen und winseln. Haben ihn mit ins Bett genommen und versucht so gut es geht zu beruhigen. Gelaufen ist er noch, allerdings etwas langsamer, zudem war lethargisch und hat in einer Position nur gerade aus gestarrt. Mein Verlobter und ich sind in der Früh direkt zum TA…natürlich nur Spritzchen ( Quaddeln ) und Schmerztabletten, er hätte sich vll. etwas gezerrt aber das sei ja auf Grund des kurzen Schwanzes und der deformierten Wirbelsäule normal…dann hat sich der TA erstmal schimpfen über die Rasse angefangen…unfassbar !!!
    Zum Frühstück nun zu meinen Schwiegereltern war Paule noch normal. Er hat im Garten geschlafen und sah reaktiv entspannt aus..Gegen 13:30 Uhr wollten w ihr nach Hause fahren und ab nun beginnt unsere Horrorgeschichte…
    Paul steht auf torkelt und im klappen die Beine weg. Da er ein kleiner Sturkopf ist hat er es nochmal versucht – seine Hinterläufer waren wie Gummi. Panisch riefen wir in der nächsten Not TA Praxis an. Dort angekommen verwies man uns direkt an die nächste Klinik in Germering …von dort an hatte er fast 5 Stunden lang schnelle hechelnde Atmung und kaum noch Anteilnahme.
    Unsere Nerven lagen blank, die schlimmsten Gedanken schwirrten mir durch den Kopf. Ich habe noch NIE so eine inkompetente Klinik erlebt, wir mussten über 2 Std warten und wurden immer wieder vertröstet er kommt gleich dran. Das wollten wir unserem Schatz nicht länger antun und wollten gehen..so Sie können nun doch rein ins Behandlungszimmer. Dort mussten wir nochmal 40 Minuten warten !!!! Mit Mühe und Not zum Röntgen..ja die Bilder sind leider nichtsaussagend da er gewackelt hat…UND WAS HEIßT das jetzt??? Sie könne nichts für uns tun, aber Sie würde uns eine Röntgenaufnahme erstatten. Ich war geschockt frustriert und wütend…man sieht doch, dass unser Kleiner bereits einen Buckel vor schmerzen machte ….Mich hat es gefühlt Zerrissen vor Herzschmerz Paul so zu sehen. 120€ leichter machten wir uns zur Klinik an der Isar auf.. Binnen einer Stunde wurden wir beraten. Paul wurde immer schwächer…Er müsse für ein MRT hierbleiben, wir sollten heimfahren. Sturzbäche an Tränen..ich konnte nicht mehr. Knapp 2 Stunden später gegen 21:30 Uhr erhielten wir den Anruf, eine OP sei aktuell der einzige Ausweg…sie würden nun direkt beginnen. Aber sie haben eine Anomalie, Blut im Rückenmark gefunden. Vor Sorgen krank könnten wir nur abwarten. Die OP sollte bis spätestens 24 Uhr über die Bühne sein. Gegen 24 Uhr kein Anruf nichts.. Als wir dort anriefen, hieß es die OP wäre nicht fertig…. Was für ein nicht endender Alptraum. Als wir um 00:30 Uhr immer noch keine Rückmeldung hatten, rechneten wir mit dem Schlimmsten. Dann kurz vor 01:00 Uhr, Paul habe die OP und die Narkose überstanden… Und wir sollten ein wenig schlafen. Gegen 08:00 Uhr bekamen wir den Anruf, dass er noch etwas schlapp sei, aber die Nacht gut überstanden hat. Trotz dieser guten Nachricht ist eine gähnende Leere und Traurigkeit bei mir. Kein kleiner Poops der dich in der Früh begrüßt und seine Kuscheleinheit einfordert… Es ist grausam ohne unseren Liebling…zu wissen, dass Fremde sich um ihn kümmern… Morgen dürfen wir ihn leider erst besuchen..
    Jetzt heißt es nur warten über warten 🙁

    LG aus München
    Michelle

  3. Luisa sagt:

    Hallo liebe bullibesitzer .
    Ich habe einige Geschichten gelesen und es geht mir sehr ans Herz.
    Wir haben auch einen Bulli der dieses Jahr 3 Jahre wird .
    Toulouse , wir lieben ihn über alles .
    Toulouse haben wir mit 6 Monaten ziemlich krank bekommen . Demodikose Generalisiert .Er hatte kaum Fell und ziemliche Schmerzen . Wir sind von TA zu TA . Jetzt nach fast 2 1/2 Jahren ist er komplett gesund und munter was das Hautbild angeht . Er hat sich jetzt nach all den qualen so gut erholt . Und dann heute das , nach vorsichtiger berühren am hingerenrücken hat er aufgeschrien , sofort sind wir mit ihm zum TA . Gestern hatte er sich schon komisch verhalten , wollte nur liegen nicht die Treppe hoch usw. Ich dachte es wäre weil er einen Tag zuvor mit seinem Freund so wild getopt hat .
    Heute hat der TA ihn komplett untersucht . Er hat seine Reflexe an den Hinterbeinen und Pfoten getestet , dabei viel auf das der provozierte Schmerz in der Hinterpfoten nicht richtig ankam. Es wurde ein Röntgen veranlasst. Und siehe da , er hat auch eine keilbildung eine Spondylose und eine Missbildung in der Hüfte so das der Hüftkopf nicht ganz in der Pfanne Drin liegt .
    Der TA zu dem wir jetzt schon lange gehen sagte auch das es bei den überzüchteten Hunden oft so Probleme gibt . Er sagte aber das noch nicht von einem Bandscheibenvorfall gesprochen werden kann . Eher hat er eine muskelentzündung :/ . Er hat eine schmerzspritze bekommen und soll jetzt weiterhin Schmerztropfen einnehmen .
    Jetzt kann ich trotzdem nicht schlafen , die Sorge das es mehr sein kann und das es schlimmer wird hält mich wach . Habt ihr einen guten Rat ? Vielleicht sollte ich doch mal ein CT veranlassen oder ? Er sagte es sei noch keine Diagnose gesichert aber in nächster Zukunft kann man mal über eine weitere bildgebun nachdenken .
    So bewegt Toulouse sich normal . Ich lasse ihn nicht mehr auf’s Bett springen oder die Treppe hochgehen .
    Der TA hat noch gesagt er soll sich viel bewegen damit seine Muskulatur stark bleibt . Er hat einen super Körperbau und auch sehr viel Auslauf .
    Jedenfalls bin ich trotz allem sehr beunruhigt was noch kommen soll. Er ist mein ein und alles ! Es bricht mir das Herz wenn ich ihn leiden sehe und nach all dem was wir schon durchgemacht haben möchte ich nicht das er noch mal so eine schmerzhafte Erfahrung macht .
    Kann mir jemand einen guten Physiotherapeuten in Köln empfehle?
    Vielleicht fange ich damit schon mal an .

  4. Vicky sagt:

    Hallo ich habe mir eben sehr genau ihren Text durchgelesen und es hat mich fast zu Tränen gerührt. meine 5 Jahre alte Französische Bulldogge wurde am Freitag den 22.04.2016 operiert. Bandscheibenvorfall am Lendenwirbel zum Kreuzbein. Irgendwie so.

    Bei ihm gab es ebenfalls Komplikationen. Er fing an stunden nach der OP zu Krampfen, er musste wieder in Narkose gelegt werden. Nächster aufwachversuch, wieder Krämpfe. Es ging stundenlang, dann schwill seine Luftröhre/Gaumen an. Es musste ein Tubus gelegt werden. Für die Ärzte ein Kampf ihn ins Leben zurück zu holen. Anderthalb Tage Narkose. Laufen kann er noch nicht hinten. Er ist schwach und hat viel durchgemacht. Noch ist er in der Klinik. Da blutet einen das Herz.

    Ich freue mich über Madox seine Genesung

  5. steffy sagt:

    Guten Morgen
    Wenn ich das alles hier lesen wird mir echt anders…..
    Ich erzähle euch mal die Geschichte unser 4.5 jährigen bulldoge Namens Barney.mit knapp einem Jahr ließen wir ihn Kastilien . Die op hat er echt gut vertragen doch das danach folgene Schmerzmittel nicht. Er bekam einen Allergieschock. Somit stand das leben des kleinen Mann wieder auf Messer schneide.
    Aber er ist ein Kämpfer. (Geschafft alles wieder gut)
    Mit knapp 2 Jahren hatten wir eine patente luxaxion die echt doof war aber egal und als wir schon mal da waren sagte man uns die Nasenöffnung war etwas zu klein… Naja was solls auch das machten wir…
    Nach der op ging es ihm echt schlecht und der Heilungsprozess dauert eine gefühlte Ewigkeit.
    Danach hat er sich was Ärzte betrifft echt verändert…. Impfungen krallen schneiden oder sonstiges waren jedesmal mit herzzerreißend Szenen bestückt…
    Also haben wir echt aufgepasst und nur das nötigste gemacht die Impfung.
    Bis Donnerstag ihm ging es irgendwie doof… nix passte ihm weder fressen noch spielen springen hatte er auch kein Bock. Also bin ich Donnerstag zum TA die sagte mir er hätte einen Infekt und das springen liegt wohl daran naja sind hat bulldoge wenn die nicht wollen is das so.sie sagte er wäre mit seiner gesamt Situation unzufrieden. Ich mußte etwas schmunzeln denn es psste echt zu ihm.
    Nach 3 spritzen und ein paar Tabletten schickte man uns nachhause und sagte wenn es morgen nicht besser ist soll wir Freitag wieder kommen.
    Aber kaum aus der Praxis raus sprang er ins Auto und alles war Augenscheinlich wieder gut.
    Doch im laufe des Tages wurde sein Zustand schlechter.
    Da ich Arbeiten musste brachte ich ihn zu meiner Mutter …
    Schrieb mit ihr ( MEINE MAMA IS TAUB) wie es ihm geht … Sie schrieb alles soweit gut er wäre nur etwas langsam…
    Okay dachte ich mir also doch der doofe Magen…
    wäre es das doch nur gewesen.
    Morgens also ich hatte kaum die Augen auf schrieb ich wieder und das was ich da las wollte ich nicht glauben.
    Es ging ihm sehr schlecht.
    Also zog ich mich an und machte mich auf den weg… meine Schwester war in der zeit auch schnell zu meiner Mama und rief mich an und sagt steffy er kann nicht mehr laufen. .
    Man was dann ab ging is wie im Film …
    Bei meiner Mama angekommen hatte sie ihn auf dem Arm und sagte nur er hätte ganz doll gebrüllt als sie ihn hoch nahm
    Mein Herz hat geblutet. ..
    Man muss dazu sagen meine Töchter sind groß und der Dicke schon mein 3 tes kind..
    Also sind wir zum TA
    Blöd nur das die erst um 10 uhr aufmachen
    also rief ich an und sie sagten kommen sie rum..
    da angekommen beschrieb ich das ich einen Hund haben der nicht mehr laufe kann..
    Und die Antwort war nixht das was ich hören wollte
    JA DA SIND SIE HIER FALSCH BITTE FAHREN SIE WOANDERS HIN. DA ICH SOWIESO SCHON ECHT ÜBERFORDERT WAR MIT DEM HUND UND DER TAUBEN MUTTER DIE SICH VORWÜRFE MACHTE UND MIT WOLLTE OCH NOCH DIE TANTE.
    HILFE IS AUFJEDENFALL ANDERS… NICHT MAL DIE ADRESSE KONNTE SIE MIR GEBEN…ABER EINEN ANDEREN DAME DIE MIT IHREM HUND DORT WAR HALF MIR.
    Also hund und mutti wieder ins Auto und ab nach düppel in die tierklinik …
    Es War eine bedrückende Auto Fahrt …
    dort angekommen mussten wir echt nicht lange warten…
    Barney hatte noch an seiner Umwelt teil genommen aber eher nur noch so neben bei.
    Jedenfalls dort auf dem tisch muss er echt alle seine Kräfte zusammen genommen haben und wollte per da runter. ..aber sie musste ihn ja noch untersuchen. ..
    Kot hatte er bereits an mir abgelassen…
    Den schliesmuskel hatte er auch nicht mehr unter Kontrolle. Leider stellte man Dan fest das er an dem hinteren Bereich keinen Tiefenschmerz mehr hat. …….
    Man sagt er brauche ein CT um eine genaue dignose zu stellen.. okay gut machen wir aber weit gefehlt…
    ALSO ERSTMAL WURDE ICH ZWECKS DER KOSTEN AUFGEKLÄRT.
    LEUTE ICH WAR ECHT SPRACHLOS.
    DIE MÜSSEN DORT ECHT SCHLECHTE ERFAHRUNGEN GEMACHT HABEN.
    FAKT IST DOCH ABER DAS WILL MAN DOCH IN DEM MOMENT NICHT WISSEN ODER
    NAJA NACH DEM CT STAND ES SOWEIT FEST ER HAT EINEN BANDSCHEIBENVORFALL UND EINE KLEINE VERÄNDERUNGEN IM OBEREN WIRBEL..
    NUN STAND DIE FRAGE IM RAUM WAS MACHEN WIR….
    WIE SIND SEINE CHANCEN
    MANN SAGTE UNS 50 50 AUF GRUND DES VERLUSTES DES TIEFENSCHMERZES
    ALTERNATIVEN WEIT GEFEHLT… eine op und dann 2 Wochen warten
    SCHEIß DARF WIR MACHEN ES ….
    WAS VIEL SCHLIMMER WAR ER WAR DAS ERSTEMAL SEIT WIR IHN HABEN ALLEINE..
    OHNE UNS UND OHNE SEINE MAMIII
    ER NUKELT TROZ SEINER KNAPPEN 5 JAHRE IMMER NOCH AN TEDDYS NASE ALS WENN DAS EINE NUKELT WÄRE…..
    DAS IS SEIN SCHLAFRETUAL.
    WIR SOLLTEN NACHHAUSE FAHREN UND WARTEN.DAS WE MUSS ER DORT BLEIBEN.
    ALSO FUHR ICH NACHHAUSE UND WARTETE AUF DEN ANRUF DER ÄRZTIN….
    OH MAN ES DAUERTE ECHT LANGE.
    GEGEN 15 UHR 30 KAM ENDLICH DER ERSEHNTE ANRUF.
    BARNEY HAT EINEN DOPPELTEN BANDSCHEIBEN VORFALL UND DIE VERÄNDERUNGEN HABEN SIE GLEICH MIT ENDFERN. …
    MEHR HATTE SIE NICHT GESAGT. ..
    ACHJA FALLS ES AM WE KOMPLIKATIONEN GIBT MELDEN SIE SICH WENN NICHT IST ALLES OKAY. .
    HEUTE IST MONTAG MORGEN DAS TELEFON WAR RUHIG ABER WIR HIER ZUHAUSE NICHT…
    MIR GEHEN DIE GEDANKEN DER 50 50 PROGNOSE UND DER 2 WOCHEN NICHT MEHR AUS DEM KOPF……

  6. André E. sagt:

    Hallo, ich hoffe Madox geht es wieder gut! Unserem Henri ist gestern genau das gleiche passiert. Dank deiner Schilderung und Beschreibung sind wir nicht nochmal zum Tierarzt der es auch nur mit einer Spritze ein paar Vitamintabletten behandeln wollte. Nun liegt er seid heut Nacht in Uniklinik in Leipzig und wird dort behandelt.

    • Madox sagt:

      Hallo ihr Lieben, dann drücken wir alle Pfoten und Daumen, dass Henri alles gut übersteht und wünschen ihm eine tierisch gute Besserung <3 Liebe Grüße nach Leipzig

      • Jürgen sagt:

        Hallo,
        geht es Madox wieder gut ?
        Unser Zeus ist 5 Jahre, gestern Abend knickte er mit den Hinterläufen ein, seitdem geht nichts mehr mit den hinteren Beinen,Wasser lassen geht. Zeus ist gerade beim Tierarzt, ich hoffe das geht noch medikamentös ?

  7. Uta sagt:

    Hallo ! Meine Betty -Boo ist jetzt 2,5 Jahre alt und wie bei euch auch einen Bandscheiben Vorfall . Jedoch keiner den man OP müsste; soll wohl son Vorbote sein . Die bekommt Novalgin und physio(2mal die Woche). Hat jemand Erfahrung mit Keilwirbel ? Die hat 2 Stück davon . Mein TA OP jedoch keine Keilwirbel sondern nur die tihu Hannover. Habe mit denen sich schon Kontakt aufgenommen ; zurzeit sind die gegen eine Op; sollte es schlimmer werden oder sie neurologische Aussetzer haben dann ja. Es ist immer ein auf und ab …. Sie kann zwar gehen und so; liegt aber im Körbchen und zittert vor schmerzen . Sie können nicht mal sagen; welche Bandscheibe betroffen ist; da alle schlecht sind . Aber wie kommt ja aus einer richtig guten Zucht (hahahajajaj) ! Das sind glaube ich die schlimmsten !
    Aber das ist doch nicht gesund ihr ständig Tabletten zu geben ?! Gruß Uta

  8. Daniela sagt:

    Hallo ihr Lieben ,
    Meine Emma macht gerade das selbe durch …. Sie wurde am Samstag Not operiert. Sie hat einen Bandscheibenvorfall im 2-3 Lendenwirbel …. Sie kann momentan nicht richtig laufen … Die Rechte Vorderpfote macht nicht das was sie möchte ….
    Leider hab ich heute nur die Nachricht bekommen das sie wie ein 1 er Frist aber sie momentan noch keine Reaktion zeigt in der vorderen Pfote …… Ich bete das sie wieder wird ;(

    • Madox sagt:

      Oh nein! Wir wünschen euch ganz viel Kraft in dieser Zeit und Emma alles Liebe und eine schnelle Genesung. Drücken alle Pfoten und Daumen, dass sie ganz bald wieder die alte ist! <3

  9. susanne sagt:

    hallo madox…

    horst, unsere 3 jährige französische bulldogge ist seit gestern in der klinik (sehr schwerer bandscheibenvorfall – hinterläufe wie gelähmt aber er zeigte ein bisschen reaktion beim rein kneifen). gerade haben wir futter abgegeben am empfang & sind nun wieder auf dem rückweg nach hause. ohne ihn. mein freund fährt & somit hatte ich zeit zu googeln und fand euren blog. erste frage, wie ist es euch ergangen kurz darauf? wie geht es madox jetzt? wie lange hat es gedauert? klar, jeder ist ein einzellfall aber ich freue mich über jede information oder jeden bericht von gleichgesinnten. natürlich durften wir nicht zu ihm & ich frage nach seinem zustand. er sei wach & derzeit unterkühlt. er hat jetzt eine wärmelampe in seinem käfig das sei aber normal nach der narkose. das klingt alles natürlich für und hundeeltern ganz und garnicht normal 🙁 wir machen uns große sorgen zumal der arzt meinte die ersten wochen seien entscheidend ob er jemals wieder laufen kann…

    er wurde gestern mittag operiert. ich hoffe er setzt bald urin usw. selbst ab. das ist das erste ziel. horst ist eine extrem sensible bulldogge, letztes jahr musste er auch schon in der klinik sein weil er meningitis hatte. was übrigens fast genau solche symthome zeigte wie der jetzige bandscheibenvorfall. als ich ihn damals abgeholt habe, wurde er mir auf den arm gelegt und er schaute mich an, holte tief luft und armete einmal ganz lange aus. ich hoffe so sehr das dies auch diesesmal der fall sein wird…

    liebe grüsse aus münchen,

    horst & susanne

  10. Barney sagt:

    Auch wir machen gerade das Gleiche mit unserem 1-jährigem Bully durch, ich erkenne mich in dem Artikel 1:1 wieder (Spritze reicht, ist ja nur ein Nerv eingeklemmt!). Morgen kommt das neurologische Ergebnis, die OP hat er glücklicherweise gut überstanden…

    Ich wünsche Euch alles Gute, auch bei den anderen würde mich der heutige Stand sehr interessieren!

    • Madox sagt:

      Liebe Christine, wir drücken alle Daumen und Pfoten, dass euer Bully wieder schnell auf die Beine kommt. Gute Besserung <3

      • Barney sagt:

        DANKE! Das Däumchen und Pfötchen drücken hat was gebracht: er meckert schon, sobald man ihm nur leicht in die Füßchen kneift und er konnte heute einen Tag nach der OP schon wieder fast allein stehen 🙂 dieser Blog hat unglaublich Mut gemacht, danke!!

        PS: darf ich wohl fragen, bei welchem Physiotherapeuten ihr mit Madox wart? Wir kommen zufällig auch hier aus der Ecke und mir gefiel die Wassertheraphie sehr!! (Gerne auch per Email, wenn eine Veröffentlichung hier nicht möglich ist)

        Nochmals danke danke danke und bullige Grüße 🙂

        • Madox sagt:

          Hallo Ihr Lieben, und wie SCHÖN! Wir freuen uns sehr, dass es so schnell schon wieder besser aussieht und auch, dass unsere Geschichte Mut gemacht hat 🙂 Unsere Tierärztin heißt Stüwe mit Sitz in Sprockhövel. Hier kannst du auch die Wasserphysio machen. Wir haben eine 10er Karte für 170 Euro gehabt. Auch die Ärztin kann ich nur empfehlen, keine Abzocke. Ist ja auch eher selten 😉 Wir freuen uns, wenn ihr uns weiter auf dem Laufenden halten würdet 🙂 Alles, alles Liebe und Gute und weiterhin gute Besserung <3

          Tierarzt
          Brigitte Stüwe
          Alte Bergstr. 18
          45549 Sprockhövel

          Telefon: 02324/79873

  11. Tobias sagt:

    Hallo aus Remscheid,

    unsere Franz. Bulddogge Charlotte hatte am 27.11.2014 auch einen massiven Bandscheibenvorfall 4. Grades mit Not Op. Sie ist gerade 4 Jahre geworden. Wir versuchen sie auch wieder zum laufen zu bringen, ist echt ein harter Kampf. Zudem ist sie auch inkontinent. Wir geben die Hoffnung nicht auf und arbeiten jeden Tag mit ihr (Physio etc.).

    LG

    Tobias

    • Madox sagt:

      Lieber Tobias, wir wünschen Charlotte gute und schnelle Besserung, und vor allem auch viel Kraft! Drücken ganz doll Pfoten und Daumen 🙂 Ganz liebe Bully-Grüße <3

  12. Nancy sagt:

    Ich erleb gerade das gleiche mit unserer Bullydame Bonnie.
    Op ist gut verlaufen.heute Tag 7 nach op.
    Blase entleeren klappt noch nicht allein.
    Aber es schmerzt wenn man hinten in die Pfötchen kneift.
    Sie ist tapferer als ich. Schön zu lesen, dass doch eine Chance besteht, dass sie wieder laufen kann.
    Madox hat Witz

  1. 5. März 2014

    […] eine Woche ist es nun her, als ich meine Augen wieder öffnete und die Bandscheiben-OP (Artikel lesen) überstanden und ja, auch fast überlebt hatte. Noch bis Donnerstagmittag mussten wir nämlich um […]

  2. 10. Juli 2014

    […] mit Blutungen und Lähmung der kompletten Hinterhand ist jetzt fast ein halbes Jahr (Erfahrungsbericht lesen) und es freut euch vielleicht zu lesen: Es geht mir sehr gut! Ich schreibe diesen Bericht übrigens […]

  3. 23. Juli 2014

    […] Bei dem nächsten Hund will man es natürlich besser machen. Man hört sich um, holt sich Empfehlungen ein und entscheidet sich schlussendlich für den vielumjubelten Tierarzt. Aber offenbar ist es mit der Wahl des richtigen Tierarztes so wie mit russischem Roulette: Entweder hat man Pech oder Glück. Wir hatten natürlich wieder Pech. Zum einen war die Gemeinschafts-Tierarzt-Praxis sehr teuer, zum anderen ich bin immer noch zutiefst verärgert, immerhin wäre unsere französische Bulldogge Madox wegen der falschen Diagnose fast gestorben bzw. gelähmt geblieben. Ich weiß nicht, wie man als Tierarzt einen Bandscheiben-Vorfall bei einer französischen Bulldogge (!)  nicht erkennen kann. Wie geht das bitte?! Zählen die kleinen Bullys genau wie Dackel auch zu den am stärksten vorbelasteten Rassen, was die Bandscheiben angeht. Aber nein, die Tierärztin meinte nur ganz lapidar, das sei “normal bei der Rasse” und warum ich das denn nicht wüsste. Gab ihm eine Spritze. Und zack – zehn Stunden später war Madox gelähmt und wir auf dem Weg zur Tierklinik. Aber das ist eine andere Geschichte. […]

  4. 11. September 2014

    […] ich meine Bandscheiben-OP hatte laufe ich irgendwie eigenartig. Das gebe ich ganz offen zu. Meine beiden Hinterbeine nutze […]

  5. 1. März 2015

    […] 2014 erwachte ich aus dem künstlichen Koma, ich hatte es geschafft. Zumindest hatte ich die Bandscheiben-OP überlebt, ob ich jemals wieder laufen können würde, stand zum damaligen Zeitpunkt noch in den […]

  6. 10. September 2016

    […] Beinchen waren leicht betäubt. Klar, dass Frauchen sich Gedanken gemacht und an einen erneuten Bandscheibenvorfall gedacht hat. Allerdings waren die Anzeichen damals noch anders und ich konnte mich noch ganz normal […]

  7. 18. Juni 2017

    […] schnarchender Wirbelwind älter werde. Bald feiere ich meinen siebten Hundegeburtstag. Seit meinem Bandscheiben-Vorfall bin ich zwar wieder fit, aber stundenlang laufen macht mir dennoch ziemlich zu schaffen – vor […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.